2.11.09

6 Rules for Effective Writing from George Orwell

Follow these rules (created by none other than George Orwell himself) and see what a difference they make:
  1. Never use a metaphor, simile, or other figure of speech which you are used to seeing in print.
  2. Never use a long word where a short one will do.
  3. If it is possible to cut a word out, always cut it out.
  4. Never use the passive voice where you can use the active.
  5. Never use a foreign phrase, a scientific word, or a jargon word if you can think of an everyday English equivalent.
  6. Break any of these rules sooner than say anything outright barbarous.
If you want more detail on any of these, check out this article: 6 rules for effective writing by George Orwell

And here’s the original essay where he first wrote these rules (way back in 1946).

28.10.09

Motto des Tages

„Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich. Die anderen können mich."

- Konrad Adenauer

24.9.09

Salary negotiation - Gehaltsverhandlungen

"Ditch the Range Scale When Negotiating"

"Know What Salary to Ask For in Your New Job"

Good answers:
"I always say that I am not allowed to disclose that because of a contractual agreement with my former employer. This usually throws them off. However I would not be making as much as I got if I told them what I really made before. You should never ever tell them how much you made before."

"When you hear the offer, repeat the top value - and then be silent. "The most likely outcome of this silence is a raise," Chapman writes. The book offers a specific technique for responding when you hear the salary offer, a technique that's designed to give you time to think about it while also putting a little pressure on the employer."

"Negotiating Your Salary: How to Make $1,000 a Minute"

21.9.09

Aus die Maus – Ungewöhnliche Todesanzeigen von Christian Sprang und Matthias Nöllke




Todesanzeigen üben auf viele Menschen eine ungeheure Faszination aus. Ihre Lektüre erlaubt nicht nur den Abgleich mit den eigenen Lebensdaten, sie vermittelt mitunter auch ungewöhnliche und unterhaltsame Einblicke in das Leben der anderen.

Als Student hat Christian Sprang, heute Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, begonnen, Todesanzeigen zu sammeln. Was als Spaß in einer Wohngemeinschaft begann, entwickelte sich zu einem ungewöhnlichen Hobby. Schnell begannen Freunde und Bekannte, ihm eigene Fundstücke zu schicken. So entstand mit den Jahren eine inzwischen mehr als tausend Anzeigen umfassende Sammlung.

Die Auswahl in diesem Buch reicht von Selbstanzeigen (»Ich bin dann mal weg« oder »Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit«), nachträglichen Klarstellungen (»Er hatte Vorfahrt« oder »Scheiß Motorrad«), Rätselhaftem (»Ein Gänseblümchen macht für immer Bubu«) über Hassanzeigen (»Jetzt wird gefeiert!« oder »Zum Tod von Dr. Volker P. fällt mir nur ein Wort ein: Danke! Ein Patient«) und letzte Grüße (»He Uli, es war schön mit dir«) bis zu überraschenden Motti (»Ein letztes Zapp-Zerapp« oder »s’is Feierobnd«).


Die Geschichten, die sich dahinter verbergen, sind herzzerreißend, skurril und komisch; sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben in unserem Land, das beim Leser zu tröstender Erkenntnis und befreiendem Lachen führt. Schließlich gilt, wie in einer Anzeige lakonisch resümiert wird: »Wer nicht stirbt, hat nie gelebt«.

15.5.09

Am Tag der Hochzeit

Er: Na endlich, ich habe schon solange gewartet!
Sie: Möchtest Du, dass ich gehe?
Er: Nein! Wie kommst du darauf? Schon die Vorstellung ist schrecklich für mich!
Sie: Liebst du mich?
Er: Natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit!
Sie: Hast du mich jemals betrogen??
Er: Nein! Niemals! Warum fragst du das?
Sie: Willst du mich küssen?
Er: Ja, jedes Mal, wenn ich Gelegenheit dazu habe!
Sie: Würdest du mich jemals schlagen?
Er: Bist du wahnsinnig? Du weisst doch wie ich bin!
Sie: Kann ich Dir voll vertrauen?
Er: Ja.
Sie: Schatzi....


20 jahre später ... jetzt den Dialog von unten nach oben lesen!

29.1.09

Weltweiter Stellenabbau

Das Handelsblatt meldet heute, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt stärker als erwartet gestiegen ist. Die Finanzkrise rückt spührbar näher, was auch der weltweite Stellenabbau zeigt.

Kurzer Überblick der letzten Tage:

Firma Stellenabbau
SAP 3300
Starbucks 7000
AOL 700
STM 4500
Boeing 10000
Sprint 8000
Microsoft 5000
Caterpillar 20000
Ford 1200
Gesamt 59700

26.1.09

Bürospiel: "Das traust Du Dich eh nicht"

Mit dem Bürospiel "Das traust Du Dich eh nicht" werden wir alle viel mehr Spaß bei der Arbeit haben!

Uns so geht’s: Nach dem "Das traust Du Dich eh nicht" – Punktesystem gibt es für die nachstehenden Leistungen die genannten Punktzahlen. Wer am Tagesende die meisten Punkte hat, hat gewonnen:

1 Punkt gibt’s hierfür:
1. Laut im WC stöhnen und seufzen, während sich mindestens 1 Nichtspieler in der Toilette befindet.
2. Die ersten 5 Kollegen, die einen "Guten Morgen" wünschen, einfach ignorieren.
3. Eine Runde in voller Geschwindigkeit um alle Schreibtische laufen.
4. Jemanden in der Firma, den man nicht kennt, anrufen und sagen: "Ich wollte nur sagen, daß ich momentan keine Zeit habe zu reden." und auflegen.
5. Das Ende einer Unterhaltung durch das Zuhalten beider Ohren signalisieren.
6. Mindestens 1 Stunde mit offenem Hosenstall herum laufen.
7. Jeden der einen darauf hinweist mit der Bemerkung "Ich habe es aber lieber so" abkanzeln.
8. Den Weg zum und vom Kopierer seitwärts gehen.
9. Im Lift jedes Mal wenn die Tür aufgeht laut hörbar Luft holen.

3 Punkte gibt’s hierfür:
1. Zum Chef sagen "Ich finde Sie cool!" und dabei mit den Fingern eine abfeuernde Pistole imitieren.
2. Unverständliches Zeug auf einen Auszubildenden einreden und dann sagen: "Hast Du das alles verstanden? Ich hasse es, wenn ich mich wiederholen muss."
3. Sich selbst über die Lautsprecheranlage ausrufen, ohne die Stimme zu verstellen.
4. Wahllos laut Zahlen in den Raum rufen, wenn jemand etwas zählt.

5 Punkte gibt’s hierfür:
1. Am Ende einer Besprechung vorschlagen, dass alle zusammen händehaltend ein "Vater unser" beten. Extra Punkte gibt’s, wenn man selbst damit anfängt.
2. Abends in das Büro eines Workaholics gehen und während dessen Anwesenheit das Licht zehn mal aus und wieder anmachen.
3. Jeden, mit dem man spricht, mindestens eine Stunde lang "Herbert" nennen.
4. Bei der nächsten Besprechung laut ankündigen, dass man kurz raus muss, um "groß" zu machen.
5. Jeden Satz mit dem Wort "Alder" in einem ziemlich harten Akzent beenden. "Der Bericht liegt auf dem Tisch, Alder." Mindestens 1 Stunde durchhalten.
6. Während der Abwesenheit eines Kollegen dessen Stuhl in den Lift fahren.
7. Sich in einer Besprechung oder einer Gruppe wiederholt auf die Stirn schlagen und murmeln: "Seid doch mal ruhig! Ich wäre so froh wenn ihr alle mal endlich ruhig sein würdet."
8. In den Tagesplaner eines Kollegen eintragen: "Wie findest Du mich in Strumpfhosen?"
9. Die eigene Tastatur zu einem Kollegen tragen und fragen: "Willste mal tauschen?"
10. Folgende Unterhaltung mindestens 10 mal hintereinander mit irgendeinem Kollegen führen: "Hast Du das gehört?" – "Was?" – "Egal, ist nicht so wichtig."
11. In voller Kampfkleidung ins Büro kommen und wenn man nach dem Grund gefragt wird erwidern: "Ich darf nicht drüber reden."
12. Während einer wichtigen Telefon-Konferenz mit einem Akzent sprechen (sächsisch, hessisch, platt, bayrisch).
13. Klopapier aus der Hose hängen lassen und echt überrascht sein, wenn jemand darauf hinweist.
14. Den Teilnehmern bei einer Besprechung Kaffee und Kekse hinstellen und dann jeden Keks mit der Hand zerbröseln.
15. Während einer Besprechung langsam mit dem Stuhl immer näher zur Tür rutschen.
16. Playmobilfiguren bei Besprechungen gemäß der Sitzordnung anordnen und wenn jemand sich meldet oder was sagt die betreffende Figur dazu bewegen.

24.11.08

hr1-Talk mit Jörg-Uwe Hahn

Das ist mir auch noch nie passiert, aber ich konnte mir die Sendung hr1-Talk am Sonntag mit dem Gast Jörg-Uwe Hahn von der FDP nicht mehr mit anhören. So offensichtlich und berechenbar habe ich selten einen Politiker im Radio reden hören. Herr Hahn wurde nach der Aufmerksamkeit in der Presse gefragt, weil er öffentlich den Rauswurf des Eintracht Trainers Friedhelm Funkel gefordert hatte. Eines muss man Herrn Hahn lassen: Er hat zumindest ehrlich geantwortet, indem er diese Aussage bewusst der Presse gab, um mehr Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dies auf Kosten anderer zu machen, widert mich allerdings an. Zumal Herr Hahn überhaupt keinen Sachverstand zum Thema Profi-Fußball hat, außer dass er sich ein paar Spiele der Eintracht anschaut. Sich als Politiker in fachfremdes Terrain zu begeben, lediglich mit dem Gedanken seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, ist eine bodenlose Frechheit - Populismus in Reinform. Dies dann auch noch live im Radio zu bestätigen, grenzt an Beschränktheit und disqualifiziert Herrn Hahn als Politiker.

25.9.08

Googles Zensur

Google sammelt bekanntlich nicht nur Daten, sondern zensiert auch kräftig, wie der einschlägige Wikipedia-Artikel zeigt. Deutschland ist auch betroffen, welche Seiten darunter fallen, würde mich mal interessieren.

8.9.08

"Es ist nicht alles Chrome, was glänzt." - zum Thema Google Chrome

Google hat jedem Chrome-Browser auf dem PC eine eindeutige ID zugewiesen. Dadurch wird jeder Anwender mit einer neuen IP im Internet geloggt und Google weiss, wer dahinter steckt. Eine solch gebündelte Datensammlung ist bisher einzigartig in der Geschichte des Internets, gleichbedeutend mit dem Eingriff in die Privatsphäre.

Der Blog "Spreeblick" hat einen netten Artikel zu Google Chrome zusammengefasst: http://www.spreeblick.com/2008/09/04/wir-sind-bild-the-chrome-conspiracy/


Auf http://winfuture.de/news,42040.html findet man noch weitere versteckte Funktionen.

13.8.08

Hessen-SPD beschließt Fahrplan zum Regierungswechsel

Der Streit um den Linkskurs in der Hessen-SPD geht weiter. Frau Ypsilanti zieht die letzte Option, um eine Regierung stellen zu können. Reine Machtgeilheit und eine Katastrophe; die Vorstellung der Linken ist zu weltfremd, ähnlich die der Rechten, wobei man differenzieren muss, wie radikal die Perteien sind. Wird die SPD mit der Linken kooperieren, dann stirbt die Mitte und eine stärkere Polarisierung findet statt.

30.6.08

Letzte Chance für den zehnfachen Zweiten

Für Michael Ballack ist die Niederlage besonders bitter, da er nach diesem Spiel zum zehnten Mal Zweiter geworden ist. Sicher hätte man ihm und der Mannschaft mehr gegönnt, aber es war mit der Leistung und in der Konstellation einfach nicht mehr drin. Das kann und muss man einfach akzeptieren, schließlich ist Fußball ein Mannschaftssport. Spanien war in den entscheidenden Positionen besser besetzt.

2.6.08

Königin der Hinterzimmer

Wieder mal ein interessanter Artikel auf spiegel.de, dieses Mal zum Thema Andrea Nahles und ihre Position in der SPD. Zitat: "In letzter Zeit scheint Nahles nicht nur ein Herz für die Bedürftigen zu haben, sondern vor allem auch ein Herz für sich selbst." Erst vor kurzem trat Nahles vehemmend für die Anpassung der Diäten ein.

5.5.08

Rentenangst - Der Kampf um die Altersversorgung

Rentenangst - Der Kampf um die Altersversorgung
Phoenix zeigte heute Abend beeindruckende Interviews und Bilder zur aktuellen Rentenangst. Es weckt die Skepsis und das natürliche Hinterfragen des ganzen Systems. Wer steckt hinter der ganzen Umstrukturierung? Politik zum Wohl der Gesellschaft? Oder Politik als Lobby für Versicherungsgesellschaften? Wie gut ist die gesetzliche Rente wirklich?

Wiederholung morgen um 14 Uhr - Anschauen!

30.4.08

BMW - Frust am fahren


Provokant titelt das Manager Magazin mit dem Titel: BMW - Frust am Fahren. Der Chefredakteur Arno Balzer kritisiert im Editorial die Selbstgefälligkeit von BMW, die fehlende Premiumstrategie sowie fehlende Effizienzprogramme.

28.4.08

Nokia verliert Marktanteile in Deutschland

Lässt der deutsche Konsument alles mit sich machen? Jawoll! Die Schließung des Nokia-Werkes in Bochum zeigt zwar seine ersten Früchte. Doch diese werden nur temporär sein. Der Deutsche vergisst schnell und was soll denn der ganze Patriotismus? Persönlicher Verzicht um Unternehmen und ihre Politik abzustrafen? So weit ist Deutschland noch lange nicht. Spätestens in einem Jahr ist alles wieder wie zuvor. Unter dem Strich hat Nokia alles richtig gemacht.

25.4.08

Vie de merde

Passend zur heutigen Stimmung: Vie de merde

Anbei ein paar kurze Auszüge von spiegel.de:

"Ich habe heute zwei SMS von meiner Freundin bekommen. In der ersten teilte sie mir mit, dass alles aus ist. In der zweiten, dass sie sich mit dem Adressaten vertan hat. Scheiß Leben."

"Heute ist mein Boss reingekommen und hat gefragt: 'Woran arbeitest du gerade?' Ich sage: 'An meinem Abschied.' Er hat wohl vergessen, dass er mich gerade gefeuert hatte … Scheiß Leben."

"Heute hat meine neunjährige Tochter, die ich allein erziehe, einen Aufsatz geschrieben über den Menschen, in der Familie, den sie am meisten liebt. Sie hat eine Eins-Minus bekommen wegen ihres sehr ergreifenden Textes – über Skippy, das Meerschweinchen.

18.2.08

Zumwinkel, Steuerfahndung & Co.

So ungeheuer und einzigartig der neuste Steuerskandal in Deutschland auch diskutiert wird, so kontrovers ist auch dessen Entstehung. Der BND kauft eine CD mit den prekären Informationen von einem angeblichen Informanten der LGT Bank in Liechtenstein für sage und schreibe vier bis fünf Millionen Euro. Darüber hinaus will der Informant jetzt Personenschutz, weil die Geschädigten ihm an den Kragen wollen - der deutsche Steuerzahler soll dafür aufkommen.

Es ist unumstritten nicht richtig, dass wohlhabende Bundesbürger nicht ihrer Staatspflicht nachkommen und ihr Geld dem Fiskus abführen. Zumal sie das Geld auch nicht fressen können. Aber die Umstände unter denen diese Missstände zu Tage gebracht wurden, sind auf den zweiten Blick ebenso unsittlich wie die Steuerhinterziehung. Der Staat greift zu unlauteren Mitteln!

Der Stammtischpopulismus lenkt von dem wirklichen Problem der Politik ab: Die Steuerabgaben pro Kopf sind in Deutschland zu hoch, die Verwaltung und die Überschuldung kosten den Staat zu viel Geld! Warum sonst greift er zu solchen Mitteln wie Selbstanzeige und Strafmilderung für Steuersünder? Die Finanzämter sind in der Regel nur an dem Geld interessiert.

Und seien Sie ehrlich zu sich selbst. Würde der Bankberater dem kleinen Bankkunden Steuersparmodelle lukrativ verkaufen können, so würde es die Masse auch nutzen. Bei einer Anlage von 1.000 Euro bekommen Sie 250 Euro mehr? Bei einer Anlage von 5.000 Euro sind es bereits 1.250 Euro mehr?! Wo sind die uneigennützigen Wächter, der Chor der Ankläger?

27.11.07

Steigende Inflation

Schon mehrfach wurde auf die steigende Inflation in diesem Jahr aufmerksam gemacht. Es scheint an der Zeit, dass die EZB in geraumer Zukunft die Zinsen erhöht, um dagegen zu steuern. Dies impliziert wieder weniger Wirtschaftswachstum. Resourcenknappheit macht es möglich.

1.11.07

Aphorismen als Leitkultur

1. Erfolg ist eine Reise, kein Ziel. (Ben Sweetland)
2. Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig
an und handelt. (Dante)
3. Lernen ist wie das Ruder gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man
zurück (Chinesisches Sprichwort)
4. Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und alleine das
Durchhalten. (Katharina von Siena)
5. Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für
das, was man nicht tut. (Laotse)
6. Hindernisse zu überwinden ist der Vollgenuss des Daseins. (Schopenhauer)
7. Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht
wagen ist es schwer. (Seneca)
8. Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen. (Cicero)
9. Der Klügere gibt nach, aber nicht auf. (unbekannt)

24.10.07

Veranlagung: Intuitiv oder rational?

Wie dreht sich die Tänzerin, im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn?




























LEFT BRAIN FUNCTIONS

uses logic
detail oriented
facts rule
words and language
present and past
math and science
can comprehend
knowing
acknowledges
order/pattern perception
knows object name
reality based
forms strategies
practical
safe

RIGHT BRAIN FUNCTIONS
uses feeling
“big picture” oriented
imagination rules
symbols and images
present and future
philosophy & religion
can “get it” (i.e. meaning)
believes
appreciates
spatial perception
knows object function
fantasy based
presents possibilities
impetuous
risk taking

5.10.07

Vorlesungen von Berkeley auf Youtube

Eine weitere Bereicherung im Internet sind die Vorlesungen auf youtube.com der Universität von Berkeley. Google treibt die Informationsverbreitung bzw. Digitalisierung weiter an. Immerhin kann der Autodidakt sich Wissen aneignen. Zurecht wird jedoch der Ausschluss von finanziell schwachen Menschen wie Arbeiterkinder angeprangert, schließlich können sich nur die wenigsten Menschen einen Aufenthalt an der UC Berkeley leisten. In Deutschland wird die Chance von Arbeiterkindern auf die Universität zu gehen als sieben Mal schwieriger beziffert als der von Akademikerkindern. Ich hoffe, dass mit mehr Offenheit die Schere etwas kompensiert werden kann.

4.10.07

Familienatlas 2007 in Darmstadt-Dieburg

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg zählt zu den zurückfallenden Regionen in 2007, was die Familienfreundlichkeit angeht. Das betrifft die Kriterien Handlungsfelder (Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung und Ausbildung, Freizeit) sowohl als auch die Rahmenbedingungen (Arbeitsmarkt und Demografie).

Das Urteil für den Landkreis Darmstadt-Dieburg: Sehr geringe Investitionen in familienpolitische Handlungsfelder sowie eine schwierige wirtschaftliche und demografische Situation macht es Familien nicht leicht, sich bewusst für ein Leben in dieser Region zu entscheiden. Es besteht großer Handlungsbedarf, damit sich dieser Trend nicht fortsetzt.

Handlungsempfehlung: Ausgaben für Familien müssen als Investitionen in die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit begriffen und getätigt werden, um Perspektiven im Wandel zur modernen Technologie- und Dienstleistungsökonomie zu wahren.

Mehr dazu auf http://www.prognos.com/familienatlas/.

18.9.07

Bildung: Von Platz 10 auf 22

Deutschland rutscht weiter ab im OECD Bildungsbericht, wobei der Anteil an Abiturienten und Akademikern weiter sinkt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der Staat investiert einfach zu wenig in Bildung und somit in seine und unsere Zukunft. Es ist einfach grob fahrlässig, was sich die Bundesregierung und die Länder seit Jahren leisten. Das Hick-Hack um die Studiengebühren war zudem nicht gerade förderlich für weitere Akademiiker, gerade weil die eingenommen Gelder nur indirekt an die Universitäten und Hochschulen weitergeleitet werden. Am Service hingegen hat sich nur wenig bis gar nichts geändert.

Bleibt zu hoffen, dass die einfache Erkenntnis aus dem Bildungsbericht zu höheren Bildungsausgaben führt:
"Je länger die Bildungsteilnahme, umso größer ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit und umso höher sind die Verdienstaussichten!"

12.9.07

30 Jahre Deutscher Herbst im rbb

Ein interessanter Programmhinweis auf dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb):

"30 Jahre Deutscher Herbst"

Zum Nachlesen findet man auf wikipedia.de viele Links um die Baader-Meinhof Gruppe. Ein Interview der Überlebenden Irmgard Möller zur Stammheimer Todesnacht befindet sich hier. Irmgard Möller bestreitet bis heute die Selbstmorde von Stammheim.

11.9.07

Gleiches Bild - unterschiedliche Schlagzeilen

Das Handelsblatt und das Darmstädter Echo offerierten heute Morgen mit dem gleichen Bild von der Presseerklärung des US-Oberkommandierenden, jedoch mit unterschiedlichen Schlagzeilen.

Darmstädter Echo: "General empfiehlt Teilabzug aus Irak"
Handelsblatt: "Patraeus gegen raschen Truppenauszug aus Irak"

Unterschiedlicher können Botschaften nicht sein.

30.8.07

Aphorismen

"Was keiner wagt, das sollt ihr wagen, was keiner sagt, das sagt heraus, was keiner denkt, das wagt zu denken, was keiner anfängt das führt aus."
Johann Wolfgang von Goethe

16.7.07

Sat.1 streicht die Nachrichten - ab sofort

McKinsey hat es angeordnet, Sat.1 und seine neuen Investoren haben es durchgezogen. Die Rendite muss von 22,2% auf über 30% steigen. Ein Schelm, der Böses dachte, als KKR und Permira als neue Investoren einstiegen. Doch genau um die Rendite geht es. Weitere Sendungen stehen auf dem Streichzettel, nur die Quoten- und Gewinnbringer bleiben. Willkomnen im Kapitalismus! Soziallismus wird in den Investorenländern USA und Großbritannien einfach anders geschrieben. Sehr wahrscheinlich lassen sich Nachrichtensendungen in Deutschland nur noch über Gebühren finanzieren, da für die Privatwirtschaft offensichtlich zu wenig abfällt.

13.7.07

Deutsche Bank bestellte Rolling Stones für Privatkonzert

"Schicke Party, exklusive Unterhaltung: Zum Amüsement von 600 Managern und Analysten hat die Deutsche Bank die Rolling Stones engagiert - für vier Millionen Euro unterbrachen die Herren ihre Welttournee, berichten mehrere spanische Zeitungen."

Wie ein Deja-vu! Hatte nicht die Allianz erst Nena engagiert? Nicht der gleiche Kaliber, obwohl es da vor kurzem um die gerichtliche Einigung ging. Nena musste dort Schadensersatz leisten, weil sie die Zuschauer mit verbalen Attacken zum "Amusement" ausfgefordert hatte. Die Performance war wohl auch nicht so der Brüller, aber wie es in den Wald reinschallt, so schallt es auch heraus.

Hoffentlich blüht den Stones nicht ähnliches ;o).

15.6.07

Abgekratzt: Straßenreinigung beseitigt Documenta-Kunstwerk

Kunst ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Die Dokumenta in Kassel wurde Opfer der Straßenreinigung, die moderne Kunst einfach von der Straße kratzte.

12.6.07

Zeit für: Super-Sex

Den absolut geilsten Webshit der Woche lieferte GMX mit einem Artikel der Men's Health. Es geht um die größte Sorge des Mannes, wann denn die Stunde für den Sex schlägt. Der Mann als sexgeile Maschine - perfekter geht es nicht.

Der Artikel liefert eine perfekte Zeiteinteilung in den 24 Stunden, wann Mann am besten kann. Und Super-Sex geht fast rund um die Uhr.

Morgens um 7 Uhr heißt es: "Weil die meis­ten Männer morgens lange können, haben Sie nun schön viel Zeit, sich und Schatzi sorgfältig durchzubürsten. Zeit für: Super-Sex."

Um 8 Uhr geht es los mit Mr. Boombastic: "Babe, nenn mich Hengst." Da die Mehrheit der Bevölkerung arbeiten muss, Sex aber gerade zu dieser Zeit perfekt passt, animiert der Autor zu folgender Idee:
"Machen Sie blau, kündigen Sie, bringen Sie Ihr das Frühstück ans Bett. Was auch immer. Aber machen Sie's. Zeit für: Super-Sex."

Ab 9 Uhr folgt die Krisenzeit, hier haben Männer oft Herzinfarkte. Also Ausnahmsweise kein Sex. Ab 10 kribbelt es dafür wieder: Sex-Planung! Nach der Mahlzeit bzw. der Stärkung für den Sex geht es Richtung 15 Uhr:
"Nehmen Sie sich einen normalen Teenager zum Vorbild. Der trifft sich zu dieser Uhrzeit unter fadenscheinigen Vorwänden ("Ich helfe Inga bei den Hausaufgaben.") und macht Petting, bis die Schwarte kracht. [...] Weil Sie keine Teenies mehr sind, dürfen Sie weitermachen, wo die aufhören. Zeit für: Super-Sex."

Ab 16 Uhr wird es eintönig, aber nicht mit Sex, sondern mit der Sockenwäsche. Allerdings sollte ab 17 Uhr wieder der Gong geschlagen haben. Nach der Feierabendwanne um 18 Uhr und dem kleinen Mutmacher Alkohol geht es wieder über zum Super-Sex. Ab 20 Uhr lässt sich Mann einen Blasen, jedoch nur auf dem Standstreifen und nicht bei 160 km/h auf der Autobahn. Von 21 bis 23 Uhr wird der Partner missioniert, schließlich nur bei Frühaufstehern. Danach muss auch der wildeste Hengst Ruhe finden: "Zeit für: Träume, auch feuchte."

Ab 3 Uhr morgens rufen dann schon wieder die Lüste: "Schließlich steigt die Blutkonzentration des entzündungshemmenden Cortisols. Ein sicheres Zeichen, dass bald Ihr innerer Wecker klingelt. Also, nehmen Sie die Frau mit, lassen Sie's gemeinsam klingeln. Zeit für: Super-Sex."

Voilà, der neue Tag kann kommen, schließlich ist gleich wieder sieben Uhr - die Schleife kann beginnen, es wird wieder gebürstet.

21.5.07

Für Bayer zählt nur noch Fußball

Ein besonders armes Beispiel für den Sportförderung liefert Bayer diese Woche ab. Anstatt den Sport auf mehreren Säulen zu tragen und zu verteilen, wendet sich Bayer von allem ab, hin zur einzigen Sportart: Fußball. Inwieweit das der Marke Bayer mehr Zulauf oder auch Ablauf gibt, ist schwer zu beurteilen, weil solches Sponsoring bekanntlich langfristig zieht. Jedoch ist die Endkundenbindung bei Nischen höher, worauf Bayer anscheinend keinen Wert mehr legt. Auf eine Aktie zu setzen, ist schon bei Bankern ein großer Fehler, die Mischung macht's und somit die Streuung.

16.5.07

Super Bobbelsche von hr3


Wir haben unser Format geändert. Sie benötigen das Flash-Player 8 Plugin, um diesen Film betrachten zu können. Sie können das Video jedoch auch weiterhin im WindowsMedia-Format öffnen. Bitte klicken Sie dazu auf den unten stehenden Link.

15.5.07

Necessaire oder woher stammt der Begriff Kulturbeutel?

Woher stammt eigentlich der Begriff Kulturbeutel? Welche "Kultur" ist damit gemeint und dann auch noch in einem "Beutel"? Der WDR 5 hat sich 2001 mit dieser Frage auseinandergesetzt, seit den 50ern ist der Begriff bereits im Brockhaus vorhanden: "Beutel oder Tasche (mit Fächern) zur Aufbewahrung von Toilettensachen während der Reise, Toilettentasche".

Dictonary

Webshit des Tages: http://dictionary.reference.com/

9.5.07

Vom Ernährungsplan und Grippenplätzen

Die Regierung will den Deutschen eine Schlankheitskur verordnen und Familienministerin von der Leyen will die Krippenplätze für Kinder in Deutschland bis 2013 verdreifachen. Ehrgeizige Ziele in der heutigen Presse. Doch wo bleibt das Geld für die Bildung? Fachkräftemangel ist schon länger ein Thema in Deutschland, investiert wird aber immer weniger. Die Ansätze sind alle nicht schlecht, springen aber wieder zu kurz. Denn um den Geburtenrückgang zu stoppen, reicht es nicht aus nur Krippenplätze zu schaffen - Kinder brauchen für ihre Zukunft auch eine gute Ausbildung. Provokative These dazu: Vielleicht mindert Bildung dann sogar die Fettleibigkeit ;o).

1.5.07

1. Mai als "Tag der Arbeit"

Ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende; Sonne, Grillen, Tischtennis, Frisbee, Salate, Getränke und vieles mehr. Trotz florierender Globalisierung interessiert der "Tag der Arbeit" mehr als Feiertag zum Entspannen oder Fahrad fahren. So unzufrieden können die Arbeitnehmer also doch nicht mit den heutigen Arbeitsumständen sein.


DGB Flyer

16.4.07

Werden Bienen tot telefoniert?

"Werden Bienen tot telefoniert?" lautet der aktuelle Artikel von Holger Dambeck auf spiegel.de. Die These im Artikel lautet: Der Mobilfunk ist Schuld.
Wissenschaftliche Untersuchungen in diesem Feld gibt es schon länger und hochfrequente Felder wirken sich nicht nur auf das Lernverhalten von Bienen aus. Der Handyhersteller Ericsson hat am Anfang des Mobilfunks bereits erste Untersuchungen zum Thema "hochfrequente Felder" gemacht. Entstanden ist damals ein Handy, welches vom Kopf wegstrahlt, um den Kopf vor Funkstrahlung zu schützen. Die Grenzwerte müssen bereits seit Jahren bekannt gegeben werden, doch was kann der Anwender daraus lesen?! Relativ wenig. Warum soll es also nicht auch die Bienen beeinflussen ;o)...

5.4.07

Webshit pur

Hotenough.org - Oberflächlichkeit pur, sehen und gesehen werden in Reinform. Ein interessantes Projekt so einen Webshit als Singlebörse aufzuziehen, zumindest aus soziologischer Sicht. Was soll dabei herauskommen? Schönheit als Phänomen die Einsamkeit zu bekämpfen?!

Mehr dazu im Artikel auf spiegel.de.

4.4.07

Fehlersuche

Wieder mal ein Bild in der Kategorie: "Finde den Fehler in diesem Bild, welches Tier gehört nicht dazu?"

28.3.07

Das Ende der Deutschland-AG

Stefan Aust und Claus Richter zeigen eine sehr interessante Reportage über das Schreckgespenst "Globalisierung" und die Auswirkungen auf Deutschland. Heute lief der erste Teil "Das Ende der Deutschland-AG". Zusammenschnitte und sogar die komplette Dokumentation bietet das ZDF in der Mediathek an.

Hier die weiteren Sendetermine der dreiteiligen Dokumentation:

Teil 2: Deutschland im Umbruch
Donnerstag, 29. März 2007, 23.00 Uhr

Teil 3: Deutschland global
Freitag, 30. März 2007, 22.35 Uhr

27.3.07

Jetzt oder später?

Kerstin Kullmann hinterfragt in der aktuellen Neon das Thema "Wann ist der richtige ZEITPUNKT FÜR EIN KIND?". Interessanter Artikel für alle die sich mit Familiengründung beschäftigen. Die beigefügten Statistiken offenbaren, dass die heutige Durchschnittsfrau zwischen 28 und 35 Jahren eine Familie gründet. In den 90ern war das wohl noch zwischen 25 und 29 Jahren. Es verlagert sich alles zu einem späteren Zeitpunkt. Auch der prozentuale Anteil der werdenden Mütter ist nicht zurück gegangen, jedoch die Anzahl der Kinder, die geboren werden. Der Kinderwunsch ist bis 35 Jahren wohl noch stärker vorhanden, nimmt aber danach rapide ab. Daraus resultiert eine neue Spezies Männer zwischen 40 und 45 Jahren, die ihr Leben als Solisten meistern wollen.


6.3.07

Stoiber's Back!

Sensationelle Versprecher der Ikone Edmund Stoiber auf spiegel.de: http://www.spiegel.de/flash/0,5532,14504,00.html

Klee Konzert in AB


Sehr geiles Konzert lieferte Klee gestern in Aschaffenburg im Colos-Saal und ein ganz großes Entertainment trotz des schwierigen Wochentermins Montag. Ein schönes Interview findet man auf http://www.wuerfelzucker.tv/bildroehre/detail/artikel/klee.html. Zusätzlich kann man auch einiges im Tourtagebuch erfahren.
Viel Spaß dabei!

19.2.07

Rosenmontag@home

Perfekt und wunderbar, da hat man wieder mal Urlaub und muss ihn zu hause verbringen, weil schon wieder geschwächelt wird. Es kotzt mich im wahrsten Sinne des Wortes an! Vielleicht klappt es morgen, um wenigstens noch mal nachzukarren!

17.2.07

Zur Freilassung Brigitte Mohnhaupts

Seit längerer Zeit komme ich endlich mal wieder zu einem Blogeintrag, so viel ist in den letzten Wochen wieder geschehen, kaum Zeit alles aufzuarbeiten. Dazu auch noch krank gewesen - was will man mehr.

Besonders interessant fand ich die Diskussionen über die Rote Armee Fraktion, bzw. über die Freilassung von Brigitte Mohnhaupt. Die Meinungen zu diesem Thema weichen extrem von einander ab:

- Sie sollten nicht begnadigt werden und das gesamte Strafmaß absitzen.
- Sie sollten begnadigt werden, wenn sie Reue zeigen.
- Sie sollten auch ohne Reuebekenntnis begnadigt werden.

Ist es der richtige Zeitpunkt? Skurril, wie unsere Demokratie oder besser der Rechtsstaat mit diesem Thema umgeht. Dabei wurde jetzt der Weg der Vergebung und Freilassung gegangen, eine christliche Entscheidung meiner Meinung nach. Ich hoffe, dass diese Entscheidung Früchte trägt.

18.1.07

"Tschö Ede" - eine Ära geht zu Ende

Es ist tatsächlich soweit: Edmund Stoiber tritt am 30. September nicht mehr als Vorsitzender am CSU-Parteitag an. Die Ära Stoiber neigt sich dem Ende. Eigentlich schade, er hatte immer etwas Unterhaltendes für mich. Edmund Stoiber hatte 2002 seine Höhepunkt als Kanzlerkandidat. Jedoch hatte er im September 2002 gleichzeitig seinen Wendepunkt mit dem Wahlkampfauftakt der Union in Düsseldorf, als er die Rednerbühne hochstolperte. Bereits damals war klar: Das ist der Anfang vom Ende. Nachdem Angela Merkel Bundeskanzler wurde, ziehte sich Edmund Stoiber nach Bayern zurück. Die zweite Geige in der Bundesregierung konnte er nicht spielen, dann lieber wieder Patriarch in Bayern. Die bereits designierten Nachfolger Beckstein und Huber mussten klein beigeben, der Chef war wieder zurück im Ring. Auch mit der "schönen Landrätin" Pauli versaute er es sich, was sich Anfang des Jahres rächen sollte. Die vorzeitige Bestellung Edmund Stoibers als Spitzenkandidat für die nächste Legislaturperiode bis 2013 lieferte die nötige Munition für seine Gegner. Sogar die Einigkeitsshow Anfang des Jahres bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth brachte nicht die gewünschte Ruhe. Pauli forderte Wehement Stoibers Rücktritt, und das tat er dann heute auch. Edmund Stoiber dankt nach acht Jahren Landesvorsitz der CSU ab.

Einen dicken Fauxpas leistete sich gestern sogar der Bayerische Rundfunk, indem er vorab schon Stoibers Würdigung als Landesvater ausstrahlte - oder wusste da der Intendant mehr?!

Der Spiegel würdigt sogar extra Stoibers Rhetorik in "Gestammelte Werke" mit dem Untertitel: Hingerichtete Blumen, heranwachsende Bahnhöfe - im Internet erheitern sich Hunderttausende an den Rumpelreden des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber.

Er wird uns sicher fehlen.

17.1.07

Arm und reich zugleich

"Porsche erzielt Zulassungsrekord in Deutschland" titelt die Financial Times Deutschland heute. Schön zu sehen, dass die Konjunktur in Deutschland weiter Früchte trägt. Das es auch Porsche trifft, freut mich auch. Man kann es allerdings auch Indiz dafür nehmen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft. Die Armutsmeldungen seit Hartz IV lassen sich allerdings auch nicht von der Hand weisen. Umso merkwürdiger, dass der Namensgeber "Peter Hartz" sich heute wieder vor Gericht wegen Schmiergelder und Lustreisen verantworten muss.

12.1.07

Adé Ede?

Die politische Zukunft des bayerischen Ministerpräsidenten scheint ungewiss, man spricht sogar von "Putsch gegen Stoiber". Die Zeit wäre zumindest reif. Bereits als Kanzlerkandidat ist Edmund Stoiber unglücklich gescheitert. Seitdem Frau Merkel Bundeskanzler ist, er sich gegen Berlin und für Bayern entschieden hat, ging es weiter bergab. Die Selbsternennung und Ankündigung bis 2013 regieren zu wollen zeigt den neuen Tiefpunkt.

Nur die ganz Großen Persönlichkeiten wissen wirklich, wann sie tatsächlich Zurücktreten sollen. Nämlich dann, wenn es am Schönsten ist und der Zenith erreicht ist. Edmund Stoiber ist am höchsten Amt der Bundesrepublik gescheitert, das vehemente festhalten an das Amt des Ministerpräsidenten wird sein Untergang sein.

Zum Abschied eine seiner besten Reden illustriert vom MDR: Stoibers Welt!

5.1.07

Back to basics

Mein letzter Urlaubstag neigt sich heute dem Ende und ich könnte jetzt wirklich Urlaub gebrauchen. Zumindest ist die Erkältung wieder etwas zurückgegangen und ich konnte mich heute von den Strapazen der ersten Tage in 2007 erholen. Die Ereignisse überschlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes. Nächste Woche fängt der Alltag wieder an - back to basics.

27.12.06

The day after...

Weihnachten ist vorüber, die Pfunde sind wieder angefressen und ich bin doch tatsächlich am 2. Weihnachtsfeiertag krank geworden. Anscheinend war diese Auszeit mehr als nötig, da selbst mein Körper streikt. Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen überschlagen sich immer mehr, bestimmt mit ein Grund, warum die letzten beiden Tage so verlaufen sind. Es kann nur besser werden, 2007 kommt!

22.12.06

Loriot: "Es geht nur noch ums Geld" auf spiegel.de

Ein völlig "unmodernes" Interview mit Loriot auf spiegel.de nachzulesen. Reflektionen wie "Ist eine Idee gut?" sind da wichtiger wie Geld, welches altmodisch als Mittel zum Zweck angesehen wird. Geld ist schon immer ein Thema in unserer Gesellschaft, allerdings wird es anscheinend das beherrschende Thema. Eine Antwort darauf hat auch Herr Bülow nicht.

11.12.06

spiegel.de: RTL-JAHRESRÜCKBLICK: Monstren, Mumien, Mutationen von Reinhard Mohr

Endlich mal ein schöner Artikel zum tristen Fernsehalltag. Er trifft genau die Kerbe, die mich schon seit der Privatisierung nervt. Der Schluss ist besonders gut gelungen und beschreibt den Seelenzustand nach solch einer Show: "Geistige Körperverletzung".

4.12.06

Strange Monday

Montag, der Tag nach dem ersten Advent und Casino Royale mit Daniel Graig, zu Besuch bei der Konkurrenz im schönen Kempinski Hotel in Neu-Isenburg, dabei 16°C Anfang Dezember und einen Tag vor Vollmond! Sehr, sehr komischer Tag.

24.11.06

Google Talk Music Trends

Es ist schon manchmal erschreckend, welche Informationen Google von seinen Usern bezieht:

Enabling [Music Trends] will share your music listening history with Google Music Trends and will turn on Personalized Search.

You can opt in or out of Music Trends at any time:

  1. In your Google Talk client, click Settings.
  2. Click Audio in the left navigation bar.
  3. Click the Share music listening history with Google Music Trends checkbox.
  4. Click OK to apply your change.
Signing up for Google Music Trends will also enable Personalized Search, so that your music listening history will be available to you from your Search History page. You can opt out of Personalized Search, or pause your Search History, at any time.

Music listening information will only be logged if you're sharing your music status in Google Talk.

22.11.06

Landes-Haushalt in Hessen

Ein absolute Katastrophe, was die CDU und Roland Koch heute im Landestag vorlegten. "Der Etatentwurf für 2007 liege mit rund 1,3 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme um 400 Millionen über der bisher üblichen Verfassungsgrenze [...] höchster Schuldenstand in der Nachkriegsgeschichte". Zudem kommt noch hinzu, dass Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern unterdurchschnittlich wächst.

Stattdessen argumentiert der CDU-Chef von Hessen mit Länderfinanzausgleichzahlen: "Wenn wir andere überholen, können Sie doch nicht behaupten, wir seien schlechter geworden...". Wie schön, dass wir auch noch mehr blechen dürfen, wie andere Bundesländer. Selbst da scheint Edmund Stoiber uns überlegen zu sein, indem er weniger zahlt als Hessen, obwohl Bayern ein höheres Wachstum aufweist wie Hessen.

Bitte bei den nächsten Landtagswahlen keine CDU mehr wählen - es langt! Man fühlt sich unweigerlich an die Ära Kohl erinnert.

21.11.06

Buß- und Bettag

Aus den Losungen für den Buß- und Bettag:
Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.
Psalm 95,6

Tut Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.
Apostelgeschichte 3,19

Aus Wikipedia:
Das Wort Buße lässt allerdings unrichtige Assoziationen aufkommen. Es geht bei diesem Tag nicht um Büßen für begangene Vergehen im Sinne von "bestraft werden", sondern um eine Haltungsänderung, eine Umkehr zu Gott hin.

Nachdem es meiner Oma heute so schlecht ging, wünsche ich ihr auf diesem Weg gute Besserung...

18.11.06

Der Weg

Neue Medien, alte Schinken - heute der Blog, morgen wieder das herkömliche Tagebuch. Hin und hergerissen ist man im heute zwischen Zukunft und Vergangeheit. Jeder muss sich in der Überflussgesellschaft zurechtfinden und für sich selbst entscheiden. Wie immer gibt es dabei nicht nur einen Weg, sondern viele Wege die nach Rom führen. Ausgelaufene Wege sollte man dabei meiden und besser seinen Weg gehen, auch wenn es ein Trampelweg ist.

Der Weise weist den Weg, der Schlaue beschildert ihn, die Allgemeinheit erwartet sich die Asphaltierung.
Henry Schaffner, (*1949), Frei(zeit)denker und Kleinunternehmer

du kannst vielleicht nicht immer den Weg wählen, aber die Richtung
Anke Maggauer-Kirsche, (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Sobald entschieden ist, daß etwas gemacht werden kann und soll, werden wir auch einen Weg dazu finden.
Abraham Lincoln, (1809 - 1865 ermordet), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Schone keinen Weg. Oder er verschwindet.
Peter Rudl, (*1966), deutscher Aphoristiker

17.11.06

Nervende Lizenzpolitik

Die Lizenzpolitik von Microsoft Vista nervt und bewegt zu Alternativen wie Linux oder BSD. Was dieser Quatsch mit etlicher Aktivierung etc. soll, ist mir ein Rätsel. Die Hackergemeinde wird diesen Mechanismus zu umgehen wissen, d.h. wer nicht bezahlen will, wird dies auch nicht tun. Hinzu kommen die Preise für Vista:
  • Vollversion von Windows Vista Ultimate 549 Euro
  • Home Premium für 329 Euro
  • abgespeckte Basic-Version für 259 Euro
  • Business-Ausgabe für 419 Euro
Bei dieser Politik wird Microsoft langfristig im Endkundengeschäft Geld verlieren und öffnet weitere Türen für alternative Betriebssysteme.

8.11.06

Die Entstehung des Kirchenjahres

Heute Buße nach dem beschissenen Tag gestern - es kann nur besser werden. Ein kurzer Einblick in das evangelische Kirchenjahr:

7.11.06

Einfach beschissen...

Mal ein paar Aphorismen zu meinem heutigem Seelenzustand:

Wer mit einem Dreck rammelt, er gewinne oder verlöre, so gehet er beschissen davon.
Deutsches Sprichwort

Das Leben ist wie eine Hühnerleiter: Beschissen und kurz!
Unbekannt

Wer Arschlöcher wählt, muß sich nicht wundern, wenn er beschissen wird.
Silvio Hellemann

Wer anderen in den Arsch kriecht, darf sich nicht wundern, wenn er beschissen wird.
Unbekannt

3.11.06

Freaky Friday

Was man nicht immer alles geschickt bekommt =):

Mario Adorf:
Unter Verzicht verstehen Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen.
Samuel Beckett:
Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können.
Humphrey Bogart:
Ein kluger Mann widerspricht seiner Frau nicht. Er wartet, bis sie es selbst tut.
Bukowski:
Feminismus existiert nur, um häßliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
Enriyeu Castaldo:
Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie um Himmels willen nicht unterbrechen.
Maurice Chevalier:
Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer.
Johannes Cotta:
Vorsicht vor einem Weibe, welches logisches Denken offenbart! Denn Logik und das Weib sind so heterogen, dass es Unnatur ist, wenn sie zusammen auftreten.
Rainer Werner Fassbinder:
Es gibt drei Arten von Frauen: die schönen, die intelligenten und die Mehrheit.
W.C. Fields:
Frauen sind für mich wie Elefanten. Ich sehe sie gern an, aber ich würde keinen haben wollen.
Sigmund Freud:
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau eigentlich?
Irisches Sprichwort:
Drei Arten von Männern versagen im Verstehen der Frauen: junge Männer, Männer mittleren Alters und alte Männer.
Oskar Lafontaine:
Womit verhüten Emanzen - mit dem Gesicht.
Rosa Luxenburg:
Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.
Jacques Marchand:
Frauen verbinden am liebsten die Wunden, die sie selbst geschlagen haben.
John Milton:
Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.
Thomas Niederreuther:
Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muss sich der liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf.
Helen Rowland:
Wenn du siehst, wen einige Mädchen heiraten, weißt du, wie sehr sie es hassen müssen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
Saki: Einmal weiblich, immer weiblich. Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest.
Arthur Schopenhauer:
Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen, dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen.
George Bernard Shaw:
Frauen sind wie Übersetzungen: die schönen sind nicht treu, und die treuen sind nicht schön.
George Bernard Shaw:
Es ist Sache der Frau, so früh wie möglich zu heiraten. Die Aufgabe des Mannes ist es, so lange unverheiratet zu bleiben wie er kann.
Jacque Tati:
Bei der Brautwerbung ist der Mann solange hinter einer Frau her, bis sie ihn hat.
Anton Tschechow:
Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.
Kurt Tucholsky:
Mit den Mädchen muss man schlafen, wozu sind sie sonst da!
Esther Vilar:
Die Frau kontrolliert ihren Sex, weil sie für Sex all das bekommt, was ihr noch wichtiger ist als Sex.
Voltaire:
Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich auszieht.
Unbekannt:
Es ist nicht wahr, dass Frauen einen Mann suchen, der viel arbeitet, es genügt ihnen einer, der viel verdient.
Winston Churchill
Weibliche Intuition ist das Ergebnis von jahrhundertelangem freiwiligem Verzicht aufs Denken.

2.11.06

Wärmepumpenheizung

Alternative zu meinen blöden Elektroöfen wäre eine Wärmepumpenheizung. Schaun mer mal, ob das möglich ist...

30.10.06

Mathe-Nachhilfe

Ah, heute wird Nachhilfe in Mathe zum Thema "Quadratische Funktionen" gegeben, Wikipedia ist einfach eine großartige Ressource.

27.10.06

Gegen Softwarepatente

Ah, schon wieder eine interessante Initiative gefunden: Ihr Votum gegen Softwarepatente ist gefragt! Also unbedingt mal vorbeischauen bei www.nosoftwarepatents-award.com.

26.10.06

[UPDATE] Abschiedssprüche

Ah, was muss ich heute im Flur entnehmen:
"Bis denne, Antenne."
Ist ja fast so gut wie:
"Bis später, Peter."

Mehr dazu unter: spiegel.de.

25.10.06

Borat der Film

Einfach perfekt, ab ins Kino :-P:

Sacha Baron Cohen ist eine Art Michael Moore der Komik. Er macht Satire, die wehtut und oft zum Schreien komisch ist. Weltberühmt wurde er als Ali G., jetzt läuft sein böser Satirefilm "Borat" an. Darin provoziert er die USA - und reizt den Staat Kasachstan bis aufs Blut.

24.10.06

Diebold und die Wahlmaschine

Der Quellcode von Diebolds Wahlmaschinen-Software befindet sich laut heise.de im Umlauf. Ein Angriff auf die Demokratie?! Let's hack!

12.10.06

Electric-Smart-City-Car

Soso, da hat es also auch mal die Autoindustrie erwischt: Die Chinesen kopieren gnadenlos den Smart ForTwo, allerdings mit Elektromotor. Zumindest setzen die Chinesen auf umweltfreundlichen Verbrauch, auch wenn ich nicht wissen will, welche Energieverschwendung für das Imitat ausgegeben wurde *kopfschüttel*. Spottbillige 4.000 Euro soll der Spaß kosten, da rutscht Daimler das Herz eine Etage tiefer. Design geklaut, umweltfreundliche Technik und dann noch so billig - das geht nun wirklich nicht. Man darf gespannt sein, wann der TÜV die ersten Crashtests macht und wie das Imitat abschneidet.

Electric-Smart-City-Car.jpg (JPEG-Grafik, 550x412 Pixel)

10.10.06

Stilblüten & Nonsenslyrik auf spiegel.de

Lothar Matthäus (New York/New Jersey Metro Stars):
"I have come here for play soccer and I hope we have a little bit lucky."

Michael Ballack (FC Chelsea):
"Teams in the Premiership will be up against the rocket, a steaming attack that cannot get enough."

Steffen Freund zu David Beckham:
"Fuck off, you English bastard."

Didier Drogba (FC Chelsea):
Nach einem Spiel gegen Manchester City im März letzen Jahres sagte Ballacks Teamkollege zu einem Journalisten: "Sometimes I dive, sometimes I stand." Wahrscheinlich meinte Drogba damit: "Manchmal falle ich hin, manchmal bleibe ich stehen", aber für eine genaue linguistische Analyse war es bereits zu spät. "Drogba: I Do Dive" (Drogba: Ja, ich bin ein Schwalbenkönig) stand am nächsten Tag im "Daily Mirror"

9.10.06

Big Brother Schweiz

Big Brother schlägt wieder zu, dieses Mal bei VoiceoverIP, um beispielsweise besser Telefongespräche von Skype abhören zu können. Zusätzlich soll die
Software interne Mikros & Kameras aktivieren können, ähnlich wie bei Mobiltelefonen.